Stadt: Waltrop
Land: Deutschland
Ort: Stutenteichpark, Waltrop
Fertigstellung: Oktober 2025
Fläche: ca. 400 qm
Materialien: langlebige, witterungsbeständige Materialien aus Metall und Holz
Zielgruppen: Kinder verschiedener Altersgruppen, Jugendliche, Familien, mobilitätseingeschränkte Personen
Inklusionsart: barrierefrei durch rollstuhlgerechte Wegeführung und inklusives Spielangebot
Inklusive Spielräume mit gestalterischem Anspruch
Zukunftsfähige Quartiersentwicklung durch Spielraumgestaltung
Mit der feierlichen Eröffnung des neugestalteten Stutenteichparks am 30. Oktober 2025 wurde ein zentrales Projekt der klimaresilienten Stadtentwicklung Waltrops realisiert. Der neugestaltete Spielbereich im Herzen der Innenstadt wurde integraler Bestandteil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur qualitativen Aufwertung innerstädtischer Grünflächen – mit dem Ziel, multifunktionale Aufenthaltsräume für alle Altersgruppen zu schaffen.
Spielgeräte mit zertifiziertem Spielwert und gestalterischer Einbindung
Herzstück des neuen Spielareals ist eine große Multispielanlage aus der Kanopé-Serie, ergänzt durch eine Doppel-Schaukel und ein Sandspielgerät. Die Spielgeräte sind TÜV-zertifiziert gemäß DIN EN 1176 und bieten vielfältige Spielimpulse – von motorisch anspruchsvollen Kletter- und Balanceelementen bis hin zu sensorischen und sozialen Spielerlebnissen. Die formale Gestaltung der Geräte integriert sich bewusst organisch in die Parklandschaft und unterstützt die naturnahe Gesamtwirkung.
- Abwechslungsreicher Spielplatz für Kinder aller Altersgruppen mit sicherer, naturnaher Gestaltung
- Vielfältige Spielmöglichkeiten auf zertifizierter Spielanlage mit inklusivem Zugang
Inklusive, barrierefreie Erschließung nach aktuellem Stand der Technik
Im Zuge der Maßnahme wurden sowohl die Wegeführungen als auch der Spielplatz vollständig überarbeitet und barrierefrei ausgestaltet. Alle Wege sind nun rollstuhl- und rollatorgerecht, auch mit Kinderwagen sicher nutzbar. Diese durchgängige barrierefreie Erschließung folgt dem Leitbild der inklusiven Freiraumplanung und wurde konsequent auf die Anforderungen heterogener Nutzergruppen abgestimmt.
Nachhaltigkeit, Qualität und geringe Folgekosten
Verwendet wurden ausschließlich langlebige, vandalismusresistente Materialien mit geringer Wartungsintensität – ein wesentliches Kriterium für kommunale Bauherren. Die robuste Ausführung gewährleistet dauerhaft hohe Nutzungssicherheit und minimiert den Erhaltungsaufwand. Gleichzeitig trägt der Park mit neuen Vegetationsstrukturen zur Förderung der Biodiversität und Verbesserung des Mikroklimas bei.
Partizipation als Erfolgsfaktor der Planung
Die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern war ein zentrales Element der Projektentwicklung. Der partizipative Ansatz hat nicht nur zur Identifikation mit dem neuen Ort beigetragen, sondern auch die tatsächlichen Nutzungsbedarfe in den Fokus gerückt. Das Ergebnis ist ein generationenübergreifender, sozial integrativer Freiraum mit hoher Akzeptanz in der Bevölkerung – ein Best-Practice-Beispiel für kommunal initiierte Spielraumplanung.

