Stadt: Berlin-Biesdorf
Land: Deutschland
Ort: Biesdorf, Berlin‑Marzahn‑Hellersdorf
Fertigstellung: Juni 2022
Fläche: ca. 300 qm
Materialien: Robustes Holz, Metalle (Seilbahnstruktur)
Zielgruppen: Kinder im Alter ca. 0–12 Jahre, Familien, auch körperlich eingeschränkte Kinder
Ein Spielkonzept, das Topografie, Design und Teilhabe verbindet
Gestaltungskonzept und Umgebungseinbindung
Das neu gestaltete Areal rund um das „Spielschiff Biesdorf“ fügt sich harmonisch in die urbane Struktur der Nordpromenade ein und übernimmt die Topografie geschickt in das Spielkonzept. Die maritime Formsprache der Hauptspielstruktur aus unserer Aquatica-Reihe – einem gestrandeten Segelschiff nachempfunden – bildet das Herzstück und wird durch umliegende Spiel- und Aufenthaltszonen ergänzt. Die offene Gestaltung erleichtert die soziale Interaktion zwischen Nutzergruppen und ermöglicht eine klare Raumwahrnehmung im öffentlichen Raum.
Pädagogischer Spielwert und inklusive Ausstattung
Das inklusive Spielschiff vereint klassische Kletter- und Rutschfunktionen mit vielfältigen sensorischen Reizen. Eine großzügige Rampe ermöglicht auch mobilitätseingeschränkten Kindern den Zugang zum Oberdeck. Integrierte taktile und akustische Spielelemente regen zur Interaktion an und fördern sowohl kognitive als auch motorische Entwicklung. Das Spielangebot wurde durch eine separate Seilbahn, Schaukelkombinationen und Sandspielbereiche erweitert – auch zur Entzerrung der Spielbereiche im Sinne der Konfliktprävention.
- Ein Abenteuerspielplatz für Fantasie, Bewegung und Teamgeist
- Schaukelspaß für Kinder unterschiedlichen Alters
- Ein Abenteuerspielplatz für Kreativität, Bewegung und gemeinsames Spielen
- Ein maritimes Abenteuer für Kinder
- Ein fantasievolles Spielgerät für kleine Entdecker
Normenkonformität und Materialqualität
Sämtliche Spielgeräte entsprechen der DIN EN 1176 und wurden durch den TÜV geprüft. Die eingesetzten Materialien – insbesondere wetterfestes Robinienholz und Edelstahl – garantieren Langlebigkeit, Vandalismussicherheit und geringen Wartungsaufwand. Die Konstruktionen sind auf intensive kommunale Nutzung ausgelegt und fügen sich gestalterisch hochwertig in das Umfeld ein.
Beteiligung und Nutzungskontext
Die Planung griff Bewertungen und Wünsche aus dem sozialen Umfeld auf – z. B. längere Sitzbänke, Picknickmöglichkeiten und zusätzliche Rutschen. Die Umsetzung erfolgte mit Mitteln aus dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm des Landes Berlin (KSSP) und zeigt exemplarisch, wie Beteiligung, Inklusion und Gestaltung mit städtebaulichen Zielen vereint werden können.




