Eichpark, Sottrum

Stadt: Sottrum
Land: Deutschland

Ort: Sottrum

Fertigstellung: 2025

Fläche: ca. 12.000 qm

Materialien: Holz, Beton, Holzschnitzel

Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren

Zukunftsfähige Freiraumgestaltung: Inklusiver Mehrgenerationenpark stärkt Ortskern und Gemeinschaft

Ein Ort für alle Generationen

Der neugestaltete Eichpark in Sottrum wurde 2025 als Mehrgenerationenpark mit einem starken Fokus auf Begegnung und Inklusion eröffnet. Die umfassende Umgestaltung hat den bestehenden Park in einen attraktiven Ort für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren verwandelt. Auf einer Fläche von rund 12.000 ist ein lebendiger Spiel- und Bewegungsraum entstanden, der bewusst auf generationenübergreifende Nutzung ausgelegt ist.

Spielwert, Inklusion und Sicherheit

Im Mittelpunkt des Eichparks steht ein vielfältiges Spielangebot mit hohem pädagogischem und sozialem Spielwert. Ein zentrales Highlight bildet das große Spielschiff, das die Fantasie anregt und Raum für Rollenspiele schafft. Der angrenzende ACTI´Ninja Parcours lädt Kinder und Jugendliche zu herausfordernden Kletter- und Balancierbewegungen ein und fördert gleichzeitig Koordination, Geschicklichkeit und Kraft. Die imposante Tampenschaukel bietet Platz für gemeinsames Schaukeln in der Gruppe – ein inklusives Spielerlebnis, das Kommunikation und Zusammenhalt stärkt. Das integrierte Proludic‑Hip‑Hop‑Modul bereichert den Park mit einem Gerät, das rotierende und vertikale Bewegungen kombiniert

Ergänzt wird das Spielangebot durch barrierearme Zugänge und inklusive Geräte wie eine Nestschaukel, die Kindern mit und ohne Einschränkungen ein gemeinsames Spielerlebnis ermöglichen. Alle Geräte entsprechen der Norm EN 1176 und garantieren damit höchste Sicherheitsstandards. So wird der Eichpark zu einem Ort des aktiven Lernens, der Bewegungsförderung und des sozialen Miteinanders – für alle Generationen.

Gestaltung, Materialien und Qualität

Die Gestaltung orientiert sich an der vorhandenen Struktur des Parks und bindet diesen sensibel in die Umgebung ein. Bestehende Wege wurden mit wassergebundener Decke erneuert, während neue Bänke, Abfallbehälter und eine angepasste Beleuchtung den Aufenthalt im Park komfortabler gestalten. Als Fallschutz unter den Spielgeräten kommen Holzschnitzel zum Einsatz, die nicht nur funktional, sondern auch optisch naturnah sind. Die verwendeten Materialien wurden hinsichtlich ihrer Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit ausgewählt.

Beteiligung und nachhaltige Planung

Der Park ist Teil des Gemeindeentwicklungskonzepts „Sottrum 2030“ und wurde unter Einbindung der Bürger und politischen Gremien realisiert. Von der ersten Vision über die Planung bis zur Umsetzung stand die Aufenthaltsqualität für alle Bevölkerungsgruppen im Vordergrund. Die Umsetzung erfolgte unter Berücksichtigung naturschutzrechtlicher Belange und zeigt, wie nachhaltige Freiraumgestaltung auf kommunaler Ebene erfolgreich gelingen kann.