Edithstrasse, Minden

Stadt: Minden
Land: Deutschland

Ort: Edithstraße, Minden-Dankersen

Fertigstellung: April 2025

Fläche: ca. 1.500 qm

Materialien: hochwertige, wetterfeste Spielgeräte; Rasenflächen; begrüntes Gelände

Zielgruppen: Kleinkinder bis größere Kinder, Familien

Ein Spielplatz als nachhaltiger Mehrwert für Quartier und Kommune

Städtebauliche Einordnung und Zielsetzung

Die Neugestaltung des Spielplatzes an der Edithstraße verfolgt das Ziel, einen wohnungsnahen Freiraum mit hoher Aufenthalts- und Spielqualität zu schaffen. Als zentraler Treffpunkt im Quartier stärkt die Anlage soziale Kontakte, fördert Bewegung im Alltag und leistet einen wichtigen Beitrag zur kommunalen Daseinsvorsorge. Die Aufwertung der bestehenden Fläche zeigt beispielhaft, wie durch gezielte Investitionen ein lebendiger und identitätsstiftender Ort entstehen kann.

Partizipation als Grundlage der Planung

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts war die frühzeitige Einbindung der künftigen Nutzergruppen. Kinder, Eltern und Anwohnende brachten ihre Bedürfnisse in den Planungsprozess ein und beeinflussten damit die Auswahl der Spielgeräte sowie die Struktur der Anlage. Diese partizipative Herangehensweise erhöht nicht nur die Akzeptanz, sondern schafft Planungssicherheit und langfristige Nutzungsqualität.

Spiel- und Gerätekonzept „Abenteuerland“

Zentrales Element der Anlage ist das Multiplay-Spielplatzgerät Diabolo im Thema „Abenteuerland“. Mit Rutschen, erhöhten Spielhäuschen sowie vielseitigen Balancier- und Kletterelementen bietet es differenzierte Spielanreize für verschiedene Altersgruppen und fördert motorische Fähigkeiten, Mut und soziale Interaktion. Ergänzt wird das Angebot durch das Drehspielgerät Rotofun 2 mit Einzelsitz, das Bewegungsgerät Hip-Hop sowie klassische Turnelemente wie Doppelreck und Balancierkreis, die gezielt Koordination, Gleichgewicht und Körperkontrolle ansprechen.

Inklusion, Begegnung und pädagogischer Spielwert

Die Schaukelkombination mit Nestschaukel, Kleinkindersitzen und Gondelsitzen ermöglicht gemeinsames Spielen unabhängig von Alter oder individuellen Fähigkeiten. Bodennah gestaltete Spielangebote wie Spielhäuschen, Federspielgeräte und ein Trampolin erweitern das inklusive Nutzungsspektrum. Sensorische und kognitive Spielanreize schaffen Tubophone, ein Spielboard „4 gewinnt“ sowie ein Siebtisch. Diese Elemente fördern Wahrnehmung, Kommunikation und gemeinsames Erleben und erhöhen den pädagogischen Spielwert der gesamten Anlage.

Gestalterische Integration und Nachhaltigkeit

Die Spielgeräte sind in eine offene, grün geprägte Freiraumstruktur eingebettet. Rasenflächen, modellierte Geländeelemente und ergänzende Pflanzungen verbinden Spiel, Bewegung und Aufenthalt zu einem zusammenhängenden Landschaftsraum. Die eingesetzten Spielgeräte erfüllen die geltenden Sicherheitsanforderungen nach DIN EN 1176 und zeichnen sich durch langlebige, wartungsarme Materialien aus. Damit gewährleistet die Anlage nicht nur Sicherheit und Qualität, sondern auch einen wirtschaftlichen Betrieb über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Das Projekt beinhaltet sowohl individuell für diesen Standort gestaltete Spielgeräte als auch Elemente aus unserem Standardsortiment, die nachfolgend aufgeführt sind.